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Behandlung von Säuglingen

Säuglingshämangiome / Blutschwämmchen

Auf Anfrage von Dr. med. Rangmar Goelz, leitender Oberarzt und stellvertretender ärztlicher Direktor der Neonatologie Tübingen, fertigte die Ausbildung einen Satz der Kryostempel für die Neonatologie an.

Bei der Übergabe der Kryostempel, ermöglichte uns Dr. med. Rangmar Goelz einen Einblick in die Neo III.

Etwa zwei Prozent der reifgeborenen Säuglinge und ca. 17 Prozent der Frühgeborenen haben Blutschwämmchen. Meist sind Hämangiome nur an der Haut lokalisiert und beginnen oft als roter Fleck.

In den ersten neun bis zwölf Lebensmonaten wachsen Hämangiome. Die endgültige Größe lässt sich nicht vorhersagen. Danach kommt es zu einem Wachstumsstillstand und einer Rückbildung bis zum 6. bis 8. Lebensjahr bei etwa 90 Prozent der Kinder.

Unter den Behandlungsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren innovative und erfolgreiche Behandlungskonzepte entwickelt. Eine davon, bzw. die einzige ohne systemische Nebenwirkungen ist die Kryotherapie.

Zur Behandlung der Blutschwämmchen, werden Zylinderförmige Messingstempel in verschiedenen Größen von maximal 10 mm Durchmesser eingesetzt.

Mit flüssigem Stickstoff bekommen die Zylinderstifte die richtige Temperatur (-196 ºC), welche für wenige Sekunden auf das Hämangiom gedrückt werden und dadurch absterben.